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The Pain Machinery - Hostile
Release Date: 10/31/2005
  The Pain Machinery
Hostile (CD)

  1. Outbreak
  2. Voltage
  3. Mutation
  4. Pre-programmed Automatic
  5. Carrier
  6. Disorder
  7. Access Control
  8. Terror Against Terror
  9. Subwhere
  10. Dehumanize
  11. Defender
  12. Reset

YOU KNOW THIS FEELING -- The sheer intensity of waiting for one of the most potent and primally perfect releases to scorch the electro landscape in ages, and we have it on the launchpad even now: The sophomore release from a true pioneering force and veteran performer, ANDERS KARLSSON d/b/a THE PAIN MACHINERY, www.thepainmachinery.com Having evolved into a fierce voice of reckoning for our age of awakening, TPM masters the ice-cold contours of our electro terrain in a much more rhythmic electro presentation fused with a steady, truculent shock current of near-trance intensity on the new release, slated for an early OCTOBER 2005 release! If you are a bit weasy from the hum-drum ho-hum of releases that give you more of the same, here's the time to change the dial and get an album that will kick you into the netherlands of electro bliss -- HOSTILE. Folks, the disc is slam-bang killer top to bottom and worth every minute of audio trippage spinning silver could offer. We will very shortly have this one up for pre-release orders. Stop yawning and start digging the real deal -- THE PAIN MACHINERY of Sweden, right here on BLC Productions. NO PAIN, NO GAIN -- get it, experience it!


Medien Converter

Will uns Anders Karlsson, seines Zeichens der kreative Kopf hinter diesem in Deutschland doch noch recht unbekanntem Projekt, etwa weißmachen, seine Musik würde Schmerzen verursachen ? Naja, nicht ganz, obwohl "The Pain Machinery" auf dem bekannten und geschätzten US-amerikanischem BLC Label zu Hause, doch bei
zartbesaiteten Personen gewisse negative Auswirkungen haben könnnte... .:)

Warum ? TPM sind kein Futurepop, kein Trip Hop, kein Trance. TPM steht für EBM/Darkelectro/Industrial ! Ob man Anders und seinen Gastmusikern damit vorwerfen kann, sie würden nicht mit der Zeit gehen oder ähnliches, sei mal dahingestellt.

Ich bin der Meinung es ist vollkommen okay, zur Abwechslung mal wieder Musik zu hören die eher "puristisch" veranlagt ist. Und oh Wunder, auch in das gängige "Hellectro" o. "Terror EBM" Schema lässt sich TPM nicht pressen. Zum Glück. Obwohl ich ja normalerweise ein Verfechter der Vielfalt elektronischer Stile bin, möchte ich nicht auf jedem Album ein Mischmasch hören. Und "Hostile" - denke ich - kann man bedenkenlos Fans der o.g. Stilrichtungen ans Herz legen. Abwechlungsreicher als viele seiner Kollegen geht TPM aber trotzdem vor. Denn es finden sich tlw. ein paar harsche Industrial-Noise Attacken, im Gegensatz dazu auch eher minimalistisch instrumentierte, im Midtempo gehaltene dunkle Stücke wie zB. "Carrier". Persönlich hätte ich es okay gefunden, wenn die CD durch ein Stück in Richtung Ambient und/oder etwas mit mehr Melodie ergänzt worden wäre. Denn Melodien und diese Musikrichtung schließen sich nicht aus, finde ich. Es muß ja nicht jedesmal direkt in die Synthie und/oder Futurepop Ecke abdriften.. Der Gesang ist übrigens relativ angenehm für EBM - Indus Verhältnisse, so ein Mittelding aus Megaverzerrung und klarem Gesang. Auch kommen eine Art geflüsterter Sprechgesang und natürlich die obligatorischen Sprachsamples zum Einsatz.

Einige Elemente der amerikanischen Velvet Acid Christ ( minus die trippigen und trancigen Einflüsse die Bryan auf den letzten 2-3 Alben einfließen ließ ) und älteren Leatherstrip vermeine ich ebenfalls zu hören und damit seien auch 2 Referenzen genannt. Die Bewertung fällt dann doch nicht so leicht wie zuerst angenommen, denn "irgendetwas" fehlt mir auf komplette Album Länge bezogen, ohne es genau definieren zu können. Auch mag ich persönlich verzerrte Beats wie sie auch bei sog. "Rythm Noise" zum Einsatz kommen nicht (mehr) so gerne hören. Andererseits sind natürlich Klasse Stücke, die ich mal als Anspieltips nennen will, vorhanden: "Voltage", "Carrier" , "Terror Against Terror" und "Dehumanize". Das kleine Männchen in meinem Ohr flüsterte mir grade zu, es sei der Meinung 4,5 von 6 Sternen wäre eine gerechtfertigte Bewertung der Scheibe ( deren Spielzeit mit genau 55 Minuten übrigens okay geht ). Ich schließe mich dieser Meinung an.

www.medienconverter.de



Elektrauma

Die Ästhetik der Apokalypse, das Schöne des Verfalls, die Lautlosigkeit nach einer Atombombe. Solche Gedanken schwirren einem rum, wenn man The Pain Machinery anhört. Anders Karlsson, kreativer Kopf dieses Projekts, hat eine düstere Mischung aus zum Teil sehr experimentellen Klängen und sowohl vertrauten, als auch unkonventionellen Sounds geschaffen. Das führt dazu, dass „Hostile“ sich auf verschiedenen Ebenen bewegt und dennoch sehr eigensinnig ist, wenn es um Musik machen geht. „Outbreak“ und „Carrier“ beispielsweise arbeiten mit ganz leisen Tönen zu Beginn, ehe der Beat einsetzt und eine verzerrte und dennoch nicht unpassende Stimme einsetzt. „Disorder“ dagegen ist Adrenalin pur, da wird einem quasi eingeprügelt, sich zu dieser Musik zu bewegen. Etwas experimenteller und damit auch weniger eingängig wird The Pain Machinery am Ende bei „Dehumanize“ und vor allem beim Siebenminüter „Defender“, das im Mittelteil sogar mit richtig harten Noise aufwartet und dermaßen extrem ist, das eigentlich schon alles zu spät ist. Viele Stile, viele Ideen, die meistens zünden und eine insgesamt gute Produktion, die sich vom Rest deutlich abhebt. Mehr ist dazu aber auch wirklich nicht zu sagen.

(verfasst von Nuuc) 



Homepage: The Pain Machinery

Wertung: 4,5 von 6



Reviewed by Andi Romer

www.elektrauma.de



Dawn Radio

TPM - Hostile (scroll down for English version!)

The Pain Machinery alias Anders Karlsson ist mit seinem neuen Album “HOSTILE” wieder einmal ein Inudustrial Brett der EXTRAKLASSE gelungen!! Absolut erstklassige und gewaltige Basslines sowie klar definierte Melos fliegen dem Hörer hier um die Ohren!

Es war für mich eine Freude dieses Album in die Hand zu kriegen, da ich schon ältere Werke von Anders besitze und zu meinen Favoriten im Industrialbereich zähle!

Sobald diese Scheibe in Deutschland veröffentlicht wird , kann ich nur jedem Fan von harter electronischer Musik empfehlen, sich dieses Album mal anzuhören!!

ICH VERSPRECHE EUCH IHR WERDET BEGEISTERT SEIN!!!!!

ENGLISH TRANSLATION:

TPM-Hostile

With his new album "Hostile", TPM aka Anders Karlsson has once again came up with a FIRST CLASS industrial record. Definitely first class and violent basslines as well as well written melodies fly into the listener's ear!
I was happy to get this album in my hands, because I already own the older material from Anders and he belongs to one of my favorite industrial act!
As soon as this album is out in Germany, I can only recommend it to all the fans of hard electronic music.
I PROMISE YOU WILL BE IMPRESSED!



Reviewed by DJ Dawn Psycho

www.dawnradio.de



Sonidobscuro

Anders Karlsson es el creador del proyecto The Pain Machinery. Desde los 80 lleva experimentando con la creación musical, hasta que en 1992 lanzó su primera demo en cassette con el nombre de The Pain Machinery. En sus propias palabras, la idea bajo esta creación era unificar la cruda energía del punk con las posibilidades experimentales de la música electrónica e industrial

Para la creación de su música, The Pain Machinery utiliza la tecnología más moderna combinada con los sistemas analógicos considerados obsoletos o descartados y muchísima distosión. Así crea ese enlace perdido entre el ruido rítmico, noise, punk y la EBM. Tras la edición de diversos trabajo, The Pain machinery se ha convertido en un directo de culto en su tierra natal, Suecia, recuperando los sonidos crudos que se pierden en una escena electrónica oscura demasiado uniformada. Además, Anders Karlsson es un reconocido dj que aplica en sus sesiones la misma mentalidad que en sus producciones.

Llamó la atención a la reconocida discográfica norteamericana BLC Productions, que le fichó para lo que fue su primer larga duración, ‘The Venom is going global’. Ahora tenemos entre nuestras manos su segundo disco, donde introduce sonidos algo más tranceros y, sobre todo, defiende a capa y espada unas percusiones industriales ritmicas que poco tienen que envidiar a muchas de las formaciones de la escena noise.

‘Hostile’ incluye doce temas, la mayoría vocales, con una voz tratada, que nos recuerda a el trabajo de formaciones norteamericanas, como Acumen Nation. Se aleja bastante del prototípico sonido ‘a la Suicide Commando’, entrando sobre todo en zonas más ruidosas y usando sobre todo sintetizadores muy limpios para crear las lineas melódicas. Desgraciadamente, hay muchos temas que no aportan especialmente nada nuevo, son repetitivos, con intros sampleadas, y unas bases crudas con algunos cambios circunstanciales dentro del tema. También, en algunos temas mejor trabajados, se da una abundancia de teclados que ahogan la calidad del tema. Pero lo que es positivo de este trabajo es que, efectivamente, The Pain Machinery toman como referencia sobre todo formaciones como Skinny Puppy o FLA y en algunos de los temas se pueden observar esas influencias: temas a medio tiempo llenos de fuerza, teclados crudos y realmente buenos, melodías excelentes envueltas en bases contundentes.

Sobre todo se puede resaltar un tema violento, bailable y de mucha calidad como ‘Voltage’, absolutamente pinchable, que recupera un espíritu ochentero con las posibilidades actuales: simplicidad, unos buenos sintetizadores y unas bases fuertes que lo convierten en una canción compacta. ‘Pre-programmed automatic’ a medio tiempo, con muchísimas fuerza y unas bases industriales excelentes, o ‘Subwhere’, con unas atmósferas más apocalípticas y repetitivas. Hay además muchos temas (‘Disorder’, ‘Access Control’) casi puramente industriales. Además, la temática e imaginería del trabajo están enfocadas hacia el terror de la sociedad democrática capitalista, con el punto de mira en EEUU, sacando a relucir su doble moral con unas letras satíricas y cínicas.

En general, un disco que no es excelente en su conjunto pero que brilla con algunas joyas que recuperan esa EBM a la vieja escuela. Recomendada para los amantes de la música electrónica oscura, violenta, cruda y con espíritu social.




Trabajo Comentado por: isis - [NOV:05]


Reviewed by Isis

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